In der Praxis NERVAL möchten wir PatientInnen ein breites therapeutisches Spektrum bieten, um die Vielfalt der PatientInnen-Bedarfe und verschiedenste neurologische Erkrankungen abdecken zu können. Ihre Fachärzte für Neurologie MUDr. Evripidou und Herr Kabuth stehen Ihnen bei der Diagnose und Behandlung mit Expertise auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zur Seite und haben Verständnis und Empathie für Ihre gesundheitliche Situation.
Erkrankungen des Nervensystems weisen häufig eine vielfältige Symptomatik auf. So unterschiedlich wie die Symptome sind auch die Krankheitsentitäten. Bei NERVAL möchten wir Klarheit schaffen mit einer ausführlichen und verlässlichen Diagnostik, die der Behandlung neurologischer Krankheiten vorangeht, um anschließend Ihren individuellen Therapieplan zu entwickeln.
Die in unserer Praxis behandelten neurologischen Beeinträchtigungen und Krankheiten erstrecken sich von verschiedenen Kopfschmerzerkrankungen wie Migräne über Schwindel, Epilepsie, Schlaganfall, Bewegungsstörungen wie Parkinson, Hirnleistungsstörungen und Demenzerkrankungen bis zu Neuroimmunologischen und neurovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall. Ihre Ansprechpartner bei NERVAL sind dazu mit Vorsorge sowie umfassender Nachsorge und Beratung an Ihrer Seite.
Sie leiden unter akuten oder chronischen Kopfschmerzen? Bei NERVAL sind Sie mit Ihren Beschwerden gut aufgehoben. Nach einer gründlichen Diagnostik beraten wir Sie individuell zu den Therapiemöglichkeiten.
Migräne ist eine verbreitete Erkrankung, die sich durch einen wiederkehrenden und anfallsartig auftretenden, pulsierenden Kopfschmerz auszeichnet, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und einer Überempfindlichkeit gegen Licht, Geruch oder Lärm. Ein Migräneanfall dauert mehrere Stunden bis zu drei Tagen an. Die Erkrankung kann medikamentös therapiert werden, bei chronischer Migräne besprechen wir mit unseren PatientInnen weiterführende Behandlungsoptionen, einschließlich nicht-medikamentöser und medikamentöser Methoden zur Kopfschmerzprophylaxe sowie dem Umgang mit akuten Attacken.
Spannungskopfschmerzen sind eine häufige Form von Kopfschmerzerkrankungen, die PatientInnen oft als drückend oder ziehend empfinden und beide Seiten des Kopfes betreffen. Stress, schlechte Körperhaltung oder Muskelverspannungen im Nacken können zu Spannungskopfschmerzen beitragen. Die Behandlung umfasst Entspannungstechniken, Stressmanagement sowie gegebenenfalls die Verwendung von Schmerzmitteln.
Bei NERVAL behandeln wir auch arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen als Folge einer übermäßigen Einnahme von Schmerzmitteln oder einer Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff. Neben der Überprüfung und Anpassung der Medikation oder dem Einnahmestopp des schmerzauslösenden Wirkstoffs können Entspannungstechniken und Sport Abhilfe schaffen.
PatientInnen mit Schwindelsymptomen beklagen im Allgemeinen eine Stand- und Gangunsicherheit und ein Dreh- und Schwankgefühl des Körpers. Zudem können Übelkeit oder Sehstörungen auftreten. Schwindel ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein multisensorisches Syndrom. Es kann auf eine Vielzahl von neurologischen Erkrankungen hinweisen und beispielsweise ein Anzeichen für eine Störung des Gleichgewichtssystems im Innenohr oder im Gehirn sein. Häufig liegen mehrere Ursachen für Schwindelsymptome vor. Ihr Neurologe in Wesel führt für eine umfassende Diagnostik verschiedene klinische und neurophysiologische Funktionsuntersuchungen des vestibulären Systems durch. Auch eine Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße des Kopfes mittels Ultraschalls empfiehlt sich in vielen Fällen.
Je nach Schwindeldiagnose kommen unterschiedliche Therapieverfahren infrage. Die Verabreichung von Medikamenten oder Infusionen verschafft in vielen Fällen Linderung. Bei anhaltendem Schwindelgefühl kann ein Gleichgewichtstraining Abhilfe schaffen. Die effektive Behandlung von Schwindel setzt eine enge Abstimmung zwischen dem PatientInnen und dem behandelnden Arzt voraus. Ein Therapieplan sollte stets individuell auf den PatientInnen zugeschnitten sein und bedarf regelmäßiger Überprüfung durch den Neurologen.
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die in jedem Lebensalter auftreten kann (oftmals jedoch im Kinder- und Jugendalter) und großen Einfluss auf das Leben der PatientInnen haben kann. Neurologische Funktionsstörungen, genauer gesagt Störungen der elektrochemischen Übertragung von Signalen in den Hirnnervenzellen führen zu epileptischen Anfällen, die sich in Bewusstseinspausen oder gar Bewusstlosigkeit, unwillkürlichen Bewegungen wie plötzlichem Zucken von Armen und Beinen und Sprachschwierigkeiten äußern können.
Eine Epilepsie kann angeboren sein oder durch Schädigungen oder Strukturveränderungen des Gehirns (zum Beispiel nach Schlaganfällen oder durch Hirntumore) ausgelöst werden. Zur Diagnose der Erkrankung führen wir verschiedene Untersuchungen durch, wie die Beobachtung der Hirnaktivität und die Messung der Anfallsbereitschaft des Gehirns durch eine Elektroenzephalographie, kurz EEG. Einen Medikamentenplan stellen wir gemeinsam mit unseren PatientInnen individuell zusammen, sodass sie in ihrem Alltag möglichst unbeeinträchtigt sind und diesen im besten Falle anfallsfrei bestreiten können. Die Verbesserung der Lebensqualität stellen wir dabei in den Vordergrund.
Bei einem Schlaganfall wird die Blutversorgung eines Teils des Gehirns entweder durch ein Blutgerinnsel blockiert oder es tritt eine Blutung im Gehirn auf. Der akute Schlaganfall geht binnen weniger Minuten mit Lähmungen, Sehstörungen, Sprachstörungen sowie Gefühls- oder Gleichgewichtsstörungen einher. Selbst wenn ein Schlaganfall plötzlich aufzutreten scheint, bestehen die Risikofaktoren oftmals bereits über Jahre hinweg. Das macht eine Vorsorge umso wichtiger.
Bei unseren präventiven Vorsorgeuntersuchungen können wir in unserer Praxis für Neurologie in Wesel bestehende Risikofaktoren wie Diabetes oder ein erhöhtes Cholesterin rechtzeitig erkennen und einordnen sowie gezielte Maßnahmen in die Wege leiten, die einen Schlaganfall verhindern können. Neben der klinischen Untersuchung unterstützt uns die Ultraschalldiagnostik der Halsschlagadern und der Hirngefäße im Kopf dabei. Im Rahmen unserer individuellen Gesundheitsleistungen führen wir auf Wunsch ein Schlaganfallrisikoscreening durch, welches uns Aufschluss über krankhafte Veränderungen der hirnversorgenden Gefäße gibt. Darüber hinaus erheben wir einen Risikoscore und leiten daraus notwendige oder sinnvolle präventive Maßnahmen ab.
Ein weiterer Schwerpunkt der ambulanten neurologischen Praxis Wesel liegt in der Nachsorge bei einem bereits eingetretenen Schlaganfall. Mit Einfühlungsvermögen und Kompetenz begleiten die Neurologen in Wesel Betroffene bei der Rehabilitation und der regelmäßigen Kontrolle der Gefäße mittels modernster Ultraschalltechnik. Ziel der Nachsorge ist es, das Risiko eines erneuten Schlaganfalls zu reduzieren und die Lebensqualität langfristig zu steigern. Dazu stehen uns verschiedene Möglichkeiten zu Verfügung, die wir in unserer Praxis für Neurologie individuell auf den PatientInnen abstimmen und gemeinsam ein wissenschaftlich fundiertes Nachsorgekonzept planen.
Das Parkinson-Syndrom ist eine Bewegungsstörung, die aufgrund von Dopaminmangel zu Symptomen wie Zittern, Muskelsteifheit und Geh- und Gleichgewichtsstörungen führt. Da frühe Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung den Symptomen verwandter Krankheiten ähneln, ist eine fundierte neurologische Diagnostik notwendig. Mit klinischen Verfahren, EEG, Labordiagnostik, neuropsychologischer Diagnostik und weiteren Tests sowie gegebenenfalls einer Überweisung zur weiterführenden radiologischen Diagnostik können wir eine verlässliche Diagnose stellen. Für eine vollumfängliche Therapie möchten wir neben der medikamentösen Behandlung auch bewegungstherapeutische Optionen vermitteln und unsere PatientInnen optimal betreuen und begleiten.
Auch das Restless-Legs-Syndrom behandeln wir in unserer Praxis für Neurologie in Wesel. Dieses äußert sich in gesteigertem Bewegungsdrang der Beine, unangenehmen Missempfindungen, Schmerzen und Zucken der Beine sowie Müdigkeit und Erschöpfung. Es kann auch ein Symptom anderer Krankheiten sein. Neben der medikamentösen Therapie können eine gesunde Lebensweise, regelmäßige Bewegung und Massagen Linderung schaffen.
Zudem betreuen wir PatientInnen mit verschiedenen Tremor-Erkrankungen. Krankhaftes Zittern kann auf verschiedene neurologische Erkrankungen hindeuten. Nach ausführlicher Diagnostik richten wir die Therapie des Tremors auf dessen Ursache sowie die individuellen PatientInnen-Bedarfe aus.
Unter einer Hirnleistungsstörung verstehen wir in der Neurologie eine beeinträchtigte Funktion des Gehirns, die sich auf neurologische, kognitive oder auch psychische Bereiche auswirken kann. Sie kann durch eine Hirnentzündung, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma ausgelöst werden. Die Symptome einer Hirnleistungsstörung sind vielseitig. Oft zeigen PatientInnen Probleme mit dem Gedächtnis und Denkvermögen, eine reduzierte Konzentrationsfähigkeit und kognitive Beeinträchtigungen. Auch Sprachprobleme, Veränderungen der Persönlichkeit und Anzeichen von Depression treten häufig auf. Bei der Behandlung von Hirnleistungsstörungen richten wir uns nach ihrer Ursache aus.
Demenz tritt als neurologische Erkrankung vermehrt im hohen Alter auf. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit, welcher krankhafte Eiweißablagerungen im Gehirn zugrunde liegen. Weitere Formen der Demenz werden etwa durch Gefäßschädigungen oder Ablagerungen in den Hirnnervenzellen verursacht. Der Verlust der Gehirnfunktionsleistung führt zur Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten wie auch sozialer und emotionaler Kompetenzen. Neben neurologischen Ausfallerscheinungen kann die Erkrankung gravierende Persönlichkeitsveränderungen mit sich bringen. In der Regel sind Demenzen nicht heilbar, mit effektiven Therapieverfahren können wir jedoch den Verlauf der Krankheit mildern und PatientInnen und Angehörige bestmöglich in der Erkrankung begleiten, um langfristig eine gute Lebensqualität und ein Leben in Würde und größtmöglicher Eigenständigkeit sicherzustellen.
„Ihre kompetenten Ansprechpartner für neurologische Erkrankungen in Wesel.“
Die Neuroimmunologie beschäftigt sich mit der Behandlung von chronisch-entzündlichen und Autoimmunerkrankungen des Nervensystems. Eine verbreitete Erkrankung des Zentralnervensystems ist Multiple Sklerose (MS), bei der Teile des Gehirns und des Rückenmarks von körpereigenen fehlgeleiteten Immunzellen angegriffen werden. Anzeichen für MS sind häufig neurologische Störungen in verschiedenen neurologischen Systemen, insbesondere Lähmungserscheinungen, Sehstörungen oder Sensibilitätsstörungen. Die Diagnose erfolgt über eine Reihe neurologischer Untersuchungen, zu denen auch die Lumbalpunktion zählen kann. Teil der Therapie von Multipler Sklerose ist die Verabreichung von Medikamenten, die das Immunsystem modulieren. In schweren Fällen beraten wir PatientInnen zu weiterführenden Behandlungen.
Myasthenia gravis ist ebenfalls eine Erkrankung des körpereigenen Abwehrsystems. Sie beschreibt eine neuromuskuläre Übertragungsstörung an der Kontaktstelle zwischen Nerv und Muskel, die zu einer Muskelschwäche führt. Angefangen mit einer schwachen Augenmuskulatur äußert sich die Erkrankung auch in Bewegungseinschränkungen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Mithilfe einer individuell angepassten Therapie ist die Myasthenie heutzutage gut behandelbar.
Neurovaskuläre Erkrankungen bezeichnen Erkrankungen der Blutgefäße des Gehirns und des Rückenmarks. Sie treten in Form von Verschlüssen, Einengungen oder Aussackungen an den Hirngefäßen auf. Dazu zählen auch Gefäßmissbildungen des Gehirns wie Aneurysmen, Angiome, Kavernome oder arteriovenöse Fisteln. Die verschiedenen komplexen Erkrankungen weisen verschiedene Symptome auf. In vielen Fällen gehen sie mit starken Kopfschmerzen, Koordinationsstörungen und neurologischen Beeinträchtigungen einher. Eine schwere Form einer neurovaskulären Erkrankung ist der Schlaganfall. Dieser tritt auf, wenn die Blutversorgung von Teilen des Gehirns unterbrochen ist, die betroffenen Gehirnzellen keinen Sauerstoff erhalten und dadurch absterben können. Je nachdem, welcher Teil des Gehirns betroffen ist, können von Halbseitenlähmung bis Sinneseinschränkungen unterschiedliche Folgen auftreten. Wir unterstützen Schlaganfall-PatientInnen mit fachgerechter Nachsorge und individueller Betreuung.
Auch die Vor- und Nachsorge von Hirnvenenthrombosen gehören zu unserem neurologischen Spektrum. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit sowie neurologische Ausfälle. Vorerkrankungen spielen bei der Diagnostik ebenso eine Rolle wie die genetische Vorbelastung, Stress und steigendes Alter. Zur Behandlung von Gefäßveränderungen ist oft ein operatives Verfahren notwendig.
Ihre Ansprechpartner bei NERVAL haben die speziellen und oft komplexen Anforderungen an die Behandlung von älteren PatientInnen mit neurologischen Erkrankungen im Blick. In der Neurogeriatrie befassen wir uns mit neurologischen Krankheiten, denen verschiedene andere Grunderkrankungen vorangehen. In der Medizin wird das Bestehen mehrerer Krankheiten als Multimorbidität bezeichnet. Dies bedeutet für viele PatientInnen eine eingeschränkte Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit. Neben kognitiven Defiziten weisen geriatrische und multimorbide PatientInnen vermehrt eine hohe Pflegebedürftigkeit auf. Die neurogeriatrische Therapie strebt sowohl die Erhaltung oder Verbesserung funktioneller Fähigkeiten als auch die Unterstützung der psychischen Gesundheit an.
Zu den häufigen neurogeriatrischen Erkrankungen zählen mitunter Demenzerkrankungen, Morbus Parkinson, Schlaganfall und die Folgeerscheinungen, Bewegungs- und Gangstörungen wie auch Anfälle und Bewusstseinsstörungen, Gewichtsverlust und allgemeine Gebrechlichkeit. Für optimales Wohlbefinden setzen wir uns für eine multidisziplinäre Versorgung und eine aktive Einbindung der PatientInnen in die Behandlung ein und überprüfen und optimieren den Therapieplan in regelmäßigen Abständen.
Die ärztliche neurologische Begutachtung beginnt mit einem ausführlichen Anamnesegespräch, bei dem die Krankengeschichte, das soziale Umfeld und die familiäre Situation sowie aktuelle Auffälligkeiten und Krankheitssymptome mit dem PatientInnen besprochen werden. Daraufhin folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Je nach Verfassung und nach Befundlage können weitere Tests und technische Untersuchungsverfahren notwendig werden, wie beispielsweise ein EEG, eine Nerven- und Gefäßultraschall oder ein MRT des Gehirns.
Eine neurologische Begutachtung ist beispielsweise notwendig bei Betreuungsfragen oder PatientInnen mit Jagdschein. Das Resultat der Begutachtung steht unmittelbar nach der Untersuchung oftmals noch nicht fest. Eine sorgfältige Diagnostik ist essenziell, um eine möglichst kompetente und verlässliche Beurteilung des neurologischen Gesundheitszustandes zu treffen. Anschließend informieren wir die PatientInnen und die für die Begutachtung beauftragte Instanz über das Ergebnis. Die Dauer der neurologischen Begutachtung ist PatientInnen-individuell. Bitte beachten Sie, dass die Kosten für die Untersuchungsmaßnahmen im Rahmen der neurologischen Begutachtung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, sondern vom Auftraggeber des Gutachtens getragen werden müssen. Gerne informieren wir Sie vorab über die voraussichtlichen Kosten. Neurologische oder psychiatrische Begutachtungen können z.B. in Fragen der Fahrtauglichkeit im öffentlichen Straßenverkehr, in Betreuungs- oder Unterbringungsfragen, nach (Berufs-)Unfällen, zur Klärung der Erwerbsfähigkeit oder ähnliches relevant werden. Haben Sie zudem Fragen zum Ablauf der Untersuchung oder möchten eine Begleitperson mitbringen? Sprechen Sie uns gerne an.
Die peripheren Nerven bezeichnen die Teile des Nervensystems, die außerhalb des zentralen Nervensystems, das heißt außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegen. Eine Erkrankung der peripheren Nerven kann sich in einer Polyneuropathie äußern, einer Störung der Reizweiterleitung der Nerven. Diese kann bei Betroffenen zu Schmerzen, Sensibilitätsstörungen, Missempfindungen, Hautkribbeln, Taubheitsgefühl oder motorischen Ausfällen führen. Auslöser einer Polyneuropathie können durch Toxine hervorgerufene akute Infektionen, Autoimmunreaktionen, aber auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Nährstoffmangel sein. Zusätzlich zur Behandlung der Krankheitsursache kann eine Schmerzbehandlung oder Physiotherapie Abhilfe schaffen.
In unserer Praxis für Neurologie behandeln wir zudem Nervenengpasssyndrome – die Einengung von Nerven in ihrem peripheren Verlauf – wie das Karpaltunnelsyndrom oder das Sulcus ulnaris Syndrom mit einer konservativen Therapie. Daran erkrankte PatientInnen leiden oft unter einer schmerzhaften, kribbelnden Gefühlsstörung an Händen (Karpaltunnelsyndrom), Ellbogen oder Füßen sowie an Lähmungen oder Kraftminderung. Auslöser der Erkrankung können Überbelastung, Verletzungen, Stoffwechsel- oder Hormonstörungen sein. Je nach Dauer oder Intensität der Beschwerden ist eine operative Therapie notwendig, um der dauerhaften Schädigung der Nerven vorzubeugen.
In der Neurologie wird zwischen verschiedenen Arten der Hirntumore (Gliome) unterschieden. Sowohl ein bösartiger (maligner) als auch gutartiger (benigner) Gehirntumor kann für den Betroffenen lebensbedrohlich sein. Gliome unterscheiden sich zudem in Wachstumsverhalten und Aggressivität, was für die Risikoabschätzung entscheidend ist.
Zur Diagnostik von Hirntumoren mit bildgebenden Verfahren wie der Computertomografie (CT) und der Magnetresonanztomographie (MRT) überweisen wir gerne an Fachkollegen aus der Radiologie. PatientInnen mit Hirntumoren weisen oftmals unterschiedliche Symptome auf. Diese reichen von starken Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen, Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen bis hin zu epileptischen Anfällen. Die Lage, Größe und Art des Tumors spielen dabei eine Rolle. Auch für die individuell abgestimmte Therapie sind diese Faktoren maßgeblich. Dazu arbeiten wir eng mit Kollegen aus der Neurochirurgie und Onkologie zusammen, um PatientInnen den bestmöglichen Behandlungsprozess garantieren zu können. In Ihrer Praxis für Neurologie in Wesel sind wir mit viel Empathie und umfassender Nachsorge, Betreuung und der Behandlung der durch den Hirntumor ausgelösten neurologischen Komplikationen an Ihrer Seite.
„Gemeinsam einen Weg finden, der Besserung schafft.“
Als Experten für neurologische Erkrankungen behandeln wir PatientInnen jeden Alters. Unser Anspruch: die Bedürfnisse eines/r jeden einzelnen PatientIn sehen und einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan entwickeln. Diese Devise verfolgen wir auch in der ärztlichen Betreuung von Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Altersassoziierte Erkrankungen und die damit einhergehende Pflegebedürftigkeit erfordern spezialisierte Behandlungskonzepte und die kontinuierliche neurologische Mitbetreuung durch einen Experten. Neben unserer Fachkenntnis in der Therapie neurologischer Erkrankungen sowie Kenntnissen über typische und atypische Krankheitssymptome gehören auch neuro-psychiatrische Krankheiten zum Behandlungsspektrum geriatrischer PatientInnen. Die interdisziplinäre Versorgung steht dabei im Fokus: Für das Wohlbefinden der PatientInnen und einen möglichst leidens- und schmerzarmen Krankheitsverlauf setzen wir uns bei NERVAL für eine kommunikationsstarke, reibungslose und PatientInnen-orientierte Zusammenarbeit zwischen Therapeuten, Fachärzten und Pflegekräften in Wesel und der näheren Umgebung ein. Maßgeblich für den interdisziplinären ärztlichen Austausch: Menschlichkeit und Selbstbestimmtheit im Fokus der Behandlung geriatrischer PatientInnen.